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Grippesaison 2018/2019

Die Grippesaison 2018/2019

 

Welche Schutzmaßnahmen gibt es?

 

Umgangssprachlich wird häufig der Begriff Grippe auch für so genannte grippale Infekte (Erkältung) verwendet. Die Symptome ähneln sich. Typisch für eine echte Grippe (Influenza) ist das plötzlich einsetzende Krankheitsgefühl mit Fieber, Halsschmerzen und trockenem Husten, begleitet von Muskel-, Glieder-, Rücken- oder Kopfschmerzen. Die Erkrankten fühlen sich sehr schwach. Bei einem unkomplizierten Verlauf halten die Beschwerden etwa 5 bis 7 Tage an.

 

Schwere, teilweise lebensbedrohliche Komplikationen einer Grippeerkrankung stellen vor allem für Personen mit Grunderkrankungen und Ältere ein hohes Risiko dar. Als häufigste Komplikationen werden Lungenentzündungen gefürchtet. Bei Kindern können sich auch Mittelohrentzündungen entwickeln. Selten können Entzündungen des Gehirns oder des Herzmuskels auftreten. Eine Grippeinfektion kann aber auch mit leichten oder auch ganz ohne Beschwerden verlaufen. Daher wird die Impfung gegen Grippe insbesondere allen Menschen empfohlen, die bei einer Grippe ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben.

 

Zu diesen Risikogruppen zählen:
 
• Menschen, die über 60 Jahre alt sind
• Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung durch ein Grundleiden (wie z. B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselerkrankungen, chronische neurologische Krankheiten wie multiple Sklerose)
• Menschen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten oder HIV-Infektion
• Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen
• Schwangere
• Außerdem sollten sich alle Personen schützen, die durch Kontakt zu vielen Personen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben oder die gefährdete Personen in ihrem nahen Umfeld anstecken könnten: medizinisches Personal, Personal in Pflegeeinrichtungen und Personal in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr (z.B. Personal in öffentlichen Verkehrsmitteln, Lehrkräfte)
• Eine Impfung wird darüber hinaus auch Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln empfohlen. Dadurch soll verhindert werden, dass sich die Erreger der „Vogelgrippe“ mit im Menschen zirkulierenden Viren mischen.

 

Chronisch Kranke und Gefährdete sowie erstmals alle Personen ab 60 Jahren erhalten die Impfung als Leistung der SGKK (auf e-card) beim Hausarzt.

 

Den stark vergünstigten 4-fach-Impfstoff gibt es um 12,50 Euro in ausreichender Menge in Ihrer Apotheke. Diese Aktion ist nur gültig für das Bundesland Salzburg!

 

Kein Impfstoff schützt 100 % vor der Influenza. Das betrifft vor allem Personengruppen (z. B. ältere Menschen), deren Immunsystem generell weniger gut auf Impfungen anspricht. Ergänzend zur Impfung kann das Ansteckungsrisiko durch einige einfache hygienische Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch verringert werden. Zudem sollten an Grippe Erkrankte engen Kontakt zu gefährdeten Personen möglichst meiden.