Der Oktober steht als Brustkrebsmonat ganz im Zeichen der Brustgesundheit. Ein guter Anlass, dem eigenen Körper bewusst Aufmerksamkeit zu schenken. Denn wer die eigene Brust kennt, kann Veränderungen leichter wahrnehmen und frühzeitig abklären lassen.
Die eigene Brust kennen
Regelmäßiges Selbstabtasten hilft dabei, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was für den eigenen Körper normal ist. Betrachten Sie Ihre Brüste zunächst vor dem Spiegel und achten Sie auf Veränderungen der Form, Haut oder Brustwarzen. Heben Sie dabei auch die Arme und beobachten Sie, ob Einziehungen oder andere Auffälligkeiten sichtbar werden.
Anschließend können Sie die Brust mit den Fingerkuppen systematisch in kleinen kreisenden Bewegungen abtasten. Beziehen Sie dabei die gesamte Brust sowie den Bereich bis zum Schlüsselbein und in Richtung Achselhöhle mit ein. Bei Frauen vor den Wechseljahren eignet sich besonders die Zeit einige Tage nach Beginn der Menstruation, wenn die Brust meist weniger gespannt ist.
Achten Sie auf neu aufgetretene Knoten oder Verhärtungen, Veränderungen der Haut oder Brustform, Einziehungen der Brustwarze, ungewöhnlichen Flüssigkeitsaustritt oder Veränderungen im Bereich der Achselhöhle. Nicht jede Auffälligkeit bedeutet Brustkrebs – neue oder anhaltende Veränderungen sollten jedoch ärztlich abgeklärt werden.
Wichtig: Die Selbstuntersuchung ersetzt weder die ärztliche Untersuchung noch die Mammografie, sondern ergänzt die Früherkennung. Der Brustkrebsmonat Oktober ist daher eine gute Erinnerung, Vorsorge wahrzunehmen und auch im Alltag auf die eigene Brustgesundheit zu achten.








